Laut Psychologen haben Menschen die oft weinen dieses einzigartige Persönlichkeitsmerkmal

Erinnerst du dich an das letzte Mal, als du einen Abend lang geweint hast? Hast du dir vor kurzem deine Augen ausgeweint?

Weinen ist kein Zeichen der Verwundbarkeit und du solltest dich nie dafür entschuldigen. Weinen ist eine gesunde Sache, die Stärke und Widerstandsfähigkeit zeigt. Wir geben dir hier vier Gründe, warum du dich ermächtigst fühlst, nachdem du Tränen vergossen hast:

Du weisst, wie man Stress lindert

Laut einer Studie aus dem Jahr 1983 von der American Psychological Association, lindert weinen unseren Stress durch zwischenmenschliche Beziehungen, Traurigkeit und Angst. Tränen helfen dir, deine Gedanken zu lenken und herauszufiltern, da die Anstauung von Emotionen zu langfristigen psychischen Schäden führen kann.

Weinen löst tatsächlich die negative Spannung, die sich während des Tages angesammelt hat, bietet komfort und lädt uns neu auf. Zudem haben emotionale Tränen Hormone, die dem Körper entkommen und die Stimmung verbessern können.

Du hast keine Angst vor deinen Gefühlen

Wir können weinen aus einer Vielzahl von Gründen wie Stress, Wut, Traurigkeit, niedrigem Blutzucker, hormonellen Ungleichgewichten, Verlust, Einsamkeit und sogar wegen trivialen Dingen wie Lieder oder traurigen Filmen.

Doch das Wichtigste ist, dass weinen uns hilft, unsere Gefühle zu akzeptieren und zu konfrontieren. Wenn jemand diese negativen Gefühle ignoriert, könnte es sich in Alkoholismus, Drogenmissbrauch, Depression, Angst und anderen ungesunde Zwangsverhalten drehen.

Oft haben die Menschen Angst davor, beurteilt zu werden und unterdrücken daher ihre Tränen. Allerdings ist es wichtig, dass man seine Emotionen anerkennt und den Mut hat, sie zu zeigen.

Es zeigt, dass es dir egal ist, was andere denken

Oft, wenn wir nicht alleine sind, versuchen wir, Gefühle der Verwundbarkeit und der Schwäche zu unterdrücken. Unsere Gesellschaft hat uns den Glauben aufgezwungen, dass weinen vor anderen Leuten um jeden Preis vermeiden werden sollte.

Dennoch ist unsere Natur nicht so kontrolliert und weinen gehört dazu.

Laut den Ergebnissen einer Studie aus dem Jahr 1964, welche die selbst gemeldete emotionale Reaktion von Menschen analysierte, während sie in der Gesellschaft von jemandem weinten,  reagierten die Menschen weniger negativ und mehr mitfühlend auf die Menschen, die weinten.

Weinen ist den meisten Leuten unangenehm in der Öffentlichkeit, aber es bedeutet, dass man nicht von den gesellschaftlichen Erwartungen abhängig ist.

Weinen macht dich zu einem besseren Freund

Nebst dem, dass du zeigst, dass du dich in der Gegenwart von jemandem wohl fühlst, kann weinen auch zeigen, dass du offen bist mit deinen Freunden.

Manchmal, wenn du schlechte Nachrichten mit einem Freund bekommst, und du der erste bist, der anfängt zu weinen, könntest du dem anderen helfen, seine Emotionen auch auszudrückenden. Wenn du diese Wände zwischen euch zwei brichst, wirst du mit dem Aufbau von sinnvolleren Beziehungen beginnen.

 Weinen und mentale Krankheiten

Beachte, dass du mit einem Therapeuten oder einem Berater sprechen solltest, wenn du häufig traurig bist und weinst. Es könnte auf Angst und Depression hindeuten. Millionen von Menschen rund um den Globus leiden unter diesen Bedingungen und es ist ein Muss, so schnell wie möglich eine Lösung zu suchen.

Weinen ist ein gesunder und natürlicher Mechanismus, den dein Körper benutzt, um mit den aufgestoßenen Emotionen fertig zu werden. Es verbessert deine Stimmung, verringert Stress, stärkt deine Beziehungen und baut deinen Charakter.

 

Quellen:

theheartysoul.com

healthy-food-house.com

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