Hilfreiche Wege um Ängste zu bekämpfen

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Dieses schlechte Gefühl im Magen, wenn du weißt, dass ein Abgabetermin näher rückt und dies ist nur ein Beispiel für alle Ängste mit denen wir konfrontieret werden.

Mit all diesen Ängsten, stellt sich uns die Frage, wie wir mit der Situation umgehen sollen ohne Hilfe von Medikamenten oder andere drastische Massnahmen, wie zum Beispiel der nächsten Person, die uns sagt, dass alles wieder gut werden wird einen heissen Kaffee über den Kopf zu leeren. Angst ist ein Geisteszustand und auch wenn es banal klingt, kann man den Geisteszustand so leicht verändern, wie eine Glühbirne auszutauschen. Über Achtsamkeits Techniken und einfache Lebensänderungen können wir Ängste ausradieren. Hier sind zehn Wege, die zum Erfolg führen:

1. BEGINNE MIT EINEM ZIEL

Ein Ziel kann dich von Gefühlen, wie Frustration und ausser Kontrolle zu sein befreien und stattdessen deinen Tag in einen verwandeln, der Freiheit und Ausdauer ermöglicht. Dr. Wiliam A. Tillers Studien haben bestätigt, dass menschliches Bewusstsein den Raum verändert. Tiller erklärt, dass Menschen, die sich innerlich stark unter Kontrolle haben, ihr Ziel benützen, um ihre Welt zu verändern.

2. ÜBERNEHME DENN GEIST EINES ANFÄNGERS

Mit einem ängstlichen Verstand zu leben kann mühsam sein. Das Konzept des Anfänger Geistes, genannt Shoshin lehrt uns im Zen Buddhismus dem Leben mit der Ehrfurcht und Verwunderung eines Anfängers zu begegnen. Wenn du ein „Experte“ in etwas bist, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du es auseinandernehmen wirst und urteilst und dies führt zu mehr Angstgefühlen.

Umgekehrt, können wir Gedanken, die zu Ängsten führen, dadurch beruhigen indem wir Dinge mit frischen Augen betrachten und so Platz für Fehler machen.

3. LASSE GEFÜHLE ZU

Die meisten Emotionen sind in unserem Gehirn fest verankert und können nur kontrolliert, nicht aber ausgelöscht werden. Wir sind darauf programmiert zu überleben, nicht glücklich zu sein, dies bedeutet jedoch nicht, dass wir unser Gehirn nicht trainieren können auch glücklich zu sein. Während wir Gefühle wie Angst, Neid, Sorge, und Sehnsucht durch Meditation und Yoga schwächen können, ist der beste Weg, um diese Gefühle zu besiegen ironischerweise sie zuzulassen.

4. BEWEGE DICH

Manchmal besteht der beste Weg darin unseren Verstand zu ändern, indem wir unseren Körper bewegen. Wenn wir physische Aktivitäten ausüben, wie tanzen, joggen, wandern, schwimmen usw. wird unser Gehirn mit Glückshormonen überschwemmt und der Level von Stresshormonen, wie Kortisol sinkt.

5. GEBE JUNK FOOD AUF

Es gibt eine überraschende Verbindung, die Forscher entdeckt haben zwischen dem, was wir essen und wie wir uns fühlen. Wissenschaftler der Columbia Universität haben herausgefunden, dass Menschen, dessen Ernährung höhere Anteile an raffinierter Weizen und erhöhter Menge Zucker aufweist ein erhöhtes Risiko haben eine Depression zu entwickeln.

6. KREIERE EINEN HALTUNG DES NICHT-STREBENS

Einige Leute, die meditieren fühlen sich trotzdem noch ängstlich, der Grund dafür ist, dass sie das Konzept des Nicht-Strebens noch nicht gelernt haben. Eine Einstellung des Nicht-Strebens zu entwickeln befreit vom Drang alles in der Zukunft zu sehen. Indem wir alles in der Zukunft betrachten, verpassen wir was im Moment geschieht und dessen Schönheit. Anstatt Dinge zu dem zu machen, wie wir gerne hätten, können wir sie auch so akzeptieren wie sie gerade sind, was ein sofortiges Gefühl von Frieden und Entspannung auslöst.

7. ENTWICKLE EIN TIEFES INNERES SELBSTVERTRAUEN

Welches sind zwei der grössten Auslöser für Ängste? Unsere eigenen negativen Selbstgespräche und das konstante Vergleichen mit anderen. Wenn wir ein inneres Selbstvertrauen aufbauen, so hören wir auf auch Ding und Menschen ausserhalb zu beachten, um unser Glück und Frieden zu kreieren.

8. ENTSPANNE DEINEN GEIST MIT MUSIK, LACHEN UND DER NATUR

Ein Video, welches viral ging enthält einen Song, der Angst um 65% verringern soll, beweist, dass Musik eine Hilfe sein kann. Lachen kann das gleiche Ergebnis erzielen, genauso wie es Zeit in der Natur zu verbringen kann. Kombiniere die drei und du wirst vielleicht nie wieder deine Ängste spüren müssen.

9. FINDE SELBST-MITGEFÜHL

Viele Experten im Achtsamkeitsfeld schlagen vor, dass wir aufhören sollten zu versuchen Selbstwertgefühl zu entwickeln und stattdessen uns auf Selbst-Mitgefühl konzentrieren sollten. Wenn du genug davon hast zu sagen, dass du gut genug bist, intelligent genug und dass Menschen dich mögen, so liegt du nicht falsch.

Ein hohes Selbstwertgefühl zu haben, bedeutet dass du besser sein musst als der Durchschnitt, was logischerweise unmöglich zu erreichen ist für jede einzelne Person auf der Welt. Dieses Ziel der „Selbst-Steigerung“ kann viel Angst auslösen, da es schwer zu erreichen ist.

Stattdessen können wir Selbst-Mitgefühl ausleben. Dies bedeutet nicht, dass wir uns zurückstufen und aufhören nach unseren Zielen zu streben. Jedoch bedeutet es, dass aufhören so verdammt selbstkritisch zu sein und ein Stück des gleichen Mitgefühls uns selbst zukommen lassen, so wie wir es auch mir anderen tun.

10. DANKBAR SEIN

Dankbar zu sein ist eine wissenschaftlich bewiesene Methode, um Ängste und Depressionen signifikant zu reduzieren. Menschen, die an Angstgefühlen leiden haben eine Neigung fürs Negative. Dies bedeutet, dass sie immer Ausschau nach der Gefahr halten. Dies kann zu chronischem Stress führen und das Gehirn wird übersensibel.

Dopamin, der Neurotransmitter, der Vergnügen und Belohnung auslöst, ist normalerweise tiefer in depressiven und ängstlichen Menschen. Dankbar zu sein hat sich als effektive Methode herausgestellt, um den Dopamin Level zu erhöhen.

Anderen Anerkennung und Dankbarkeit zu schenken hilft uns auch dabei uns von unserem Selbst-Fokus – einer Welt ohne soziale Unterstützung – zu befreien. Um diese Gegebenheit zu unterbrechen, können wir Dankbarkeit ausdrücken, unsere Neurochemie ändern und langanhaltende Freundschaften bilden, die uns in schweren Zeiten unterstützen.

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