Studie zeigt, welche beiden Dinge du beschuldigen kannst wenn du kein Morgenmensch bist

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Es gibt zwei Arten von Menschen: die frühen Vögel und die Nachtschwärmer. Jetzt hat die Wissenschaft eine ziemlich gute Erklärung dafür gefunden, woran es liegt, wenn man kein Morgenmensch ist.

CDC empfiehlt, dass man nach 7 Stunden Schlaf pro Nacht frisch und pünktlich aufwacht. Es gibt jedoch Menschen, die sind nachtaktiv und abgesehen von ungesunden Gewohnheiten haben sie wirklich einen legitimen Grund: Eine Studie, die im Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences veröffentlicht wurde, korreliert das Schlafverhalten mit der Evolution. Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen den Schlafmustern unserer Vorfahren und den Zeitplänen unserer modernen Welt.

Die Huffington Post berichtet, dass Forscher 33 Erwachsene, die in einem ländlichen Jäger-Sammler-Stamm in Nordtansania lebten, über einen Zeitraum von drei Wochen beobachtet haben. Es wurde herausgefunden, dass 99,8 Prozent der Zeit, mindestens ein Erwachsener im Stamm wach war, und jeder einzelne hatte durchschnittlich sechs Stunden Schlaf, aber alle zu unterschiedlichen Zeiten während eines Zeitraums von 12 Stunden.

Nämlich hängt die Zeit, die wir schlafen, von unserer Arbeit, unserem sozialen Leben und den offensichtlichen Vorlieben ab. Laut dieser Studie ist der Umstand definitiv ein Faktor, der beeinflusst und neben unserem Ahnenhintergrund spielt er eine entscheidende Rolle. Co-Autor David Samson, ein Assistenzprofessor in der Abteilung für Anthropologie an der University of Toronto, Mississauga, erklärte, dass diese Studie beweise, dass “der Schlaf des Menschen sowohl flexibel als auch variabel ist”.

In anderen Worten, ob du ein Morgenmensch bist oder nicht, du wurdest so geboren.

Studien zeigen, wenn man kein Morgenmensch ist, es die Produkte unserer DNA sind. Es hat nur wenig damit zu tun, wie viel Kaffee du trinkst oder wie du dich ernährst. Vox berichtete im März 2017, dass bei einer College-Schülerin eine verzögerte Schlafphase diagnostiziert wurde, eine seltene Erkrankung, bei der der zirkadiane Rhythmus einer Person gegenüber dem typischen Tages- oder Nachtzyklus verzögert wird. Menschen mit einer verzögerten Schlafphase haben den Impuls, später ins Bett zu gehen und später aufzuwachen, als dies normalerweise als normal angesehen wird. Die damals 21-jährige, die an der Northern Arizona University teilnimmt, kann offenbar erst um 3 Uhr einschlafen und findet es schwierig, ihren Tag vor 11.00 Uhr zu beginnen.

Philip Gehrman, ein Schlafforscher und Kliniker an der University of Pennsylvania, sagte zu Vox: ”Manchmal ist es die hilfreiche Sache, Menschen zu erlauben, einem späten Zeitplan zu folgen. Weil es in unserer Kultur eine Einstellung gibt, dass damit etwas nicht stimmt.”

Unser Schlafmuster wird von der Genetik beeinflusst. Die Wissenschaft sagt, dass dein circadianer Rhythmus einzigartig ist und es nicht so einfach ist, diesen zu ändern. Es gibt einen Unterschied zwischen nicht wach zu sein und nicht richtig funktionieren zu können.

Das heisst allerdings nicht, dass du nicht auch früh aufstehen kannst. Versuche es mal damit, um 22 Uhr anstelle von Mitternacht ina Bett zu gehen. Du wirst feststellen, wenn du deinen Wecker um 7 Uhr stellst, dass du weniger müde bist. Trinke direkt nach dem Aufstehen ein grosses Glas Wasser um die Hydratation und den Sauerstoffgehalt aufrechtzuerhalten. Verwende unbedingt einen Alarmton, der dir eine gute Stimmung verleiht.

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