Wie hätte Michael Jackson ohne Schönheitschirurgie ausgesehen?

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Obwohl er es bis zum Tag seines Todes bestritt, besteht kein Zweifel daran, dass Michael Jackson während seiner Zeit auf der Erde nicht wenige Male operiert wurde. Der Star veränderte seine Hautfarbe und die ganze Struktur seines Gesichts in einem so drastischen Grad, dass es fast unmöglich ist zu glauben, dass der weiße Mann, den wir gegen Ende seines Lebens sahen, dasselbe schwarze Kind war, das früher in seiner Karriere die Herzen von Millionen von Menschen gewann.

Michael Jackson unterzog sich einer Vielzahl von Operationen, die Wangenimplantate, Nasenkorrekturen, Hautbleichung, Kinnumstrukturierung, Botox und mehr beinhalteten. Er schien sich mehreren Operationen an seiner Nase unterzogen zu haben, die mit der Zeit immer schmäler und kleiner wurde, anscheinend bis zu dem Punkt, an dem seine Atemwege blockiert waren.

Es besteht keinen Zweifel daran, dass Jackson’s Operationen auf einen tieferen Grund als nur reine Eitelkeit zurückzuführen waren. Der Star erlebte bereits in jungen Jahren Kindesmissbrauch und schien von Anfang an mit seinem unermesslichen Reichtum und seiner Popularität zu kämpfen. Es schien so, als ob Jackson ständig mit seiner Identität und seinen dysmorphen Störungen kämpfte, was wiederum zu seinem seltsamen Image führte. Eine Simulation dessen, wie Jacksons Gesicht ohne eine Operation ausgesehen hätte, tauchte in einer Dokumentation auf und es ist ziemlich schockierend.

In dem Dokumentarfilm, von dem die Projektion stammt, ‘The 10 Faces of Michael Jackson’ (Die 10 Gesichter von Michael Jackson) beschreibt Jackson’s Schwester La Toya, wie Jackson anfangs wegen seiner ersten Nasenkorrektur so nervös gewesen war, dass er sie dazu überreden konnte, es zuerst zu tun um zu sehen, wie es aussah und ob es weh tat.

Miss Jackson (58) sagte: “Er wollte sich die Nase richten lassen… Er sagte immer wieder: Was denkst du? Was meinst du?” Ich sagte:“Michael, wenn du das wirklich willst und es dich besser fühlen lässt, dann mache es.”

Er fragte mich: “Kannst du das Versuchskaninchen für mich sein? Kannst du dir die Nase zuerst operieren lassen und mich sehen lassen, wie es aussieht und ob es weh tut?”

Nachdem er mit den Ergebnissen von La Toya zufrieden war, beschloss Michael im Jahr 1979 selbst operiert zu werden und mit dieser Operation begann seine Reise in die Welt der plastischen Chirurgie.

Trotz der drastischen Veränderung seines Aussehens, leugnete Jackson immer wieder, dass an seiner Nase operiert wurde. In einem Interview mit Martin Bashir wird Jackson zitiert: “Ich hatte keine plastische Operation in meinem Gesicht, nur meine Nase. Es hilft mir, besser zu atmen, so dass ich höhere Noten schlagen kann. Ich sage die Wahrheit, ich habe nichts mit meinem Gesicht gemacht.”

Dr. Eda Gorbis, eine Expertin für Körperdysmorphe Störungen glaubt jedoch, dass Jackson bis zu 100 Prozeduren gehabt haben könnte und Merkmale der Krankheit zeigte, bei denen die Betroffenen eine verzerrte Sicht auf ihr Aussehen haben.

Der schockierendste Teil des Dokumentarfilms war, als die Experten enthüllten, was sie glauben, wie Jackson ausgesehen hätte, wenn er sein Gesicht in Ruhe gelassen hätte. Das Bild eines attraktiven, zufriedenen schwarzen Mannes mit einem warmen Lächeln steht im krassen Gegensatz zu Jackson, den wir alle kennenlernten. Jackson hatte eindeutig seine Dämonen und es scheint, dass er viele seiner Frustrationen und Unsicherheiten auf sich genommen hat.

Quellen:

The 10 Faces of Michael Jackson

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